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Depressionen

Der Begriff depressiv ist so in unseren Sprachgebrauch eingegangen, dass wir ihn allzu oft beliebig verwenden und damit auch jemanden bezeichnen, der sich vorübergehend in einer gedrückten Stimmung befindet oder einfach traurig ist. Tatsächlich geht eine Depression aber weit über eine momentane Verstimmung und Trauer hinaus. Sie verändert Stimmung und Antrieb des Menschen.


Alles wird als sinnlos bezeichnet

Ein depressiver Mensch kann sich selbst und seine Umwelt nur noch negativ sehen. Das äußert sich zum Beispiel darin, dass er alles als sinnlos bezeichnet, seine eigenen und die Fähigkeiten der Angehörigen verleugnet.

Statue einer Frau

Aufgaben des Alltags werden zu großen Hürden

Aufgaben und Anforderungen des Alltags werden zu großen Hürden. Aufstehen in der Früh, den Haushalt bewältigen, den Einkauf erledigen, Anrufe tätigen, Termine wahrnehmen - all das kann für einen depressiven Menschen nur mit großer Anstrengung oder gar nicht zu schaffen sein. Motivierungsversuche oder Drängen werden als massive Überforderung erlebt und vehement zurückgewiesen.

Die Betroffenen scheinen manchmal wie gefühllos zu sein. Sie fühlen sich tatsächlich oft wie innerlich versteinert. Freude, Interesse und auch Zuneigung kann weder gezeigt noch gefühlt werden.
Manchmal äußern depressive Menschen auch Suizidgedanken.

Foto: @ CFalk  / pixelio.de