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30. Oktober 2015 - Niederösterreich

Veranstaltung zum Welttag der seelischen Gesundheit

v.l.n.r: Bernhard, Dürnberger, Sidl.

Anlässlich des Welttages der seelischen Gesundheit, der jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird, lud die HPE Niederösterreich am 9. Oktober 2015 alle Angehörigen und Freunde psychisch Erkrankter ins K4 nach KILB ein. Wir präsentierten den Dokumentarfilm: Das Kind in der Schachtel, der den Publikumspreis der Diagonale - Festival des österreichischen Films - 2014 in Graz erhalten hat.

Es ist mir gelungen, die Regisseurin Gloria Dürnberger für unsere Veranstaltung in Kilb zu gewinnen. Sie war extra aus Berlin angereist um an der anschließenden Diskussion teilzunehmen. Zu Beginn hieß ich alle Gäste herzlich Willkommen, vor allem die Mitglieder und Freunde der HPE Niederösterreich, im Besonderen Karoline Pölzl, ehemaliges Vorstandsmitglied und seit vielen Jahren Angehörigen-Beraterin in St. Pölten und Mank. Auch Dr. Waltraud Kress und Inge Sandhacker, beide im Vorstand der HPE Niederösterreich, waren anwesend.

Ich begrüßte den Hausherrn Bgm. Ing. Manfred Roitner, und bat ihn um seine Begrüßungsworte. Er hieß uns in Kilb recht herzlich Willkommen und wünschte uns eine erfolgreiche Veranstaltung und einen schönen Abend. Auch einige seiner Gemeinderäte aus Kilb waren mit dabei. Ich freute mich, dass einige MitarbeiterInnen der Caritas St. Pölten unter den Gästen waren, allen voran DSA Renate Hiesberger und Florian Waach. Es war mir eine besondere Ehre, dass in Vertretung des Landes Niederösterreich der Abgeordnete zum NÖ Landtag Dr. Günther Sidl zu unserer Veranstaltung nach Kilb gekommen war und bat ihn um ein paar Worte. Er dankte dem Vorstand der HPE NÖ für seinen unentgeltlichen Einsatz und dass wir uns für weitere zwei Jahre zur Verfügung stellen. Allen Angehörigen psychisch kranker Menschen dankte er für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Er hob hervor, dass ohne diese vielen Menschen, die sich in den verschiedenen Organisationen ehrenamtlich engagieren, diese Arbeit finanziell nicht zu bewältigen wäre.

Dann wünschte ich allen Anwesenden gute Unterhaltung zu diesem außergewöhnlichen Film, einer Geschichte, die jeden berührt, weil jeder eine Mutter hat.

Im Anschluss an den Film stand Gloria Dürnberger dem Publikum für Fragen und Antworten zur Verfügung. Eine rege Diskussion über Hilfseinrichtungen für Kinder psychisch kranker Elternteile entstand. Renate Hiesberger vom PSD St. Pölten stellte das Projekt KIPKE vor und als Vorsitzende der HPE Niederösterreich erzählte ich von unserer Internetplattform VeRRückte Kindheit: „Hier haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und über ihre Ängste und Nöten zu erzählen.“

Info-Folder und Broschüren der HPE NÖ, dem Psychosozialen Dienst, dem Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen und dem Roten Kreuz wurden aufgelegt und fanden regen Absatz. Auch die persönliche Beratung fehlte nicht. Bei einem kleinen Imbiss und weiteren anregenden Gesprächen, vor allem mit unserem Berliner Gast Gloria Dürnberger, klang der gelungene Abend aus. Besonderer Dank gilt meinem Stellvertreter DI Haimo Ilias und all den anderen, die vor Ort zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Mit ihrer Hilfe wurde die Veranstaltung ein großer Erfolg.

Ernestine BERNHARD
Vorsitzende HPE Niederösterreich

Foto: @ HPE

 

 

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