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Zwangsstörungen

Gedanken wie „Habe ich die Kaffeemaschine wirklich abgedreht?“ kennen wir alle.


Wenn Zwänge das Leben blockieren

Bei Menschen mit einer Zwangsstörung tauchen ähnliche Gedanken aber in einer solchen Intensität auf, dass ihr Alltag erheblich davon beeinträchtigt ist. Menschen mit einer Zwangsstörung erleben Gedanken, Handlungsimpulse oder auch Vorstellungen, die sich ihnen wiederholt aufdrängen und die sie als nicht kontrollierbar erleben.


Zwangsrituale müssen immer wieder wiederholt werden

Für das nahe Umfeld sind Zwangshandlungen oder Zwangsrituale zu beobachten, wie zum Beispiel: Die Betroffenen müssen ihre Hände so lange und immer wieder waschen, obwohl sie schon blutig sind (Waschzwang). Die Betroffenen müssen alle Keime und Bakterien aus der Wohnung fern halten (Säuberungszwang). Die Betroffenen müssen zählen oder bestimmte Worte immer wieder wiederholen (Zähl-, Wiederholungszwang). 


Eine vermeintliche Gefahr soll abgewendet werden.

Diese Handlungen sollen eine vermeintliche Gefahr abwenden und Ängste beruhigen. Sie werden von der erkrankten Person selbst als eigentlich sinnlos und äußerst quälend, erleb. Es scheint aber unmöglich damit aufzuhören.


Angehörige werden in die Zwänge eingebunden

Nahe Bezugspersonen werden häufig in die Zwangsrituale eingebunden. Wenn sie versuchen sie sich dem zu widersetzen, reagieren die Betroffenen häufig sehr gereizt und aggressiv.

Mögliche hilfreiche Links:

Erste Hilfe Seite hpe.at

Beratung bei HPE