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Psychosen

Psychose“ ist keine Krankheitsdiagnose im engeren Sinn, sondern die Beschreibung eines bestimmten Zustandes eines Menschen.

Eisblock mit eingeschlossenen Luftblasen

Das Verhalten verändert sich in einer Psychose

Das Verhalten eines Mensch in einer Psychose verändert sich für seine Umwelt erheblich. Umgekehrt nimmt auch der psychotische Mensch die Realität anders wahr als sein Umfeld. Er sieht vielleicht Bedrohungen, wo keine sind, glaubt im Besitz übermenschlicher Kräfte zu sein, oder möglicherweise fühlt er sich schuldig an jedem Unglück.

Nicht korrigierbare Überzeugungen

Diese nicht korrigierbaren Überzeugungen werden Wahnvorstellungen genannt. Dazu kommen oft Halluzinationen, Sinneseindrücke ohne entsprechende Reize. Der psychotische Mensch hört Stimmen, die zu ihm reden, sieht Dinge, die nicht wirklich da sind.

Der fehlende Bezug zur Realität bewirkt, dass sich Menschen in einer Psychose oft wahrlich „ver-rückt“ verhalten. Ihr Verhalten und auch ihre Äußerungen sind für das Umfeld nicht mehr verständlich. Die „normale", bekannte Persönlichkeit des Menschen scheint verschüttet zu sein.


Psychosen treten in verschiedenen Zusammenhängen auf

Psychosen können etwa durch eine Schädigung der Gehirnzellen verursacht sein (bei Demenzen, Entzündungen des Gehirns, Suchtmittelmissbrauch etc.). Sie treten auch im Rahmen von einigen psychiatrischen Erkrankungen auf, wie etwa der paranoiden Depression, der bipolaren Erkrankung und bei Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis wie der Schizophrenie.

Mögliche hilfreiche Links:

Erste Hilfe Seite hpe.at

Beratung bei HPE 

Foto: @ A. Hördinger