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Bipolare Erkrankungen

Bei bipolaren Erkrankungen spricht man auch von manisch depressiven Erkrankungen (Manie, Depression), da bei diesen Erkrankungen sowohl Phasen von Depressionen, als auch Phasen von Manien vorkommen.

Manchmal scheint ein Mensch auf einer Achterbahn der Gefühle unterwegs zu sein.


Phasen großer Niedergeschlagenheit

Da gibt es Phasen, wo er nur gedrückt ist, all sein Interesse und seine Freude verloren hat. Wo er sich zurück zieht, vielleicht sogar Suizidgedanken äußert, die Anforderungen des Alltags nicht mehr schafft. Dies können Zeichen für eine Depression sein.

Phasen voller Tatendrang

Wochen, Monate oder auch Jahre später kippt die Stimmung in ihr Gegenteil. Die betroffene Person ist voller Leben und Energie, braucht keinen Schlaf und keine Pause, äußert vielerlei Ideen und Pläne. Sie verhält sich grenzenlos (z.B. finanziell, sexuell, …) und bringt sich und ihre Familien damit oft auch in große Schwierigkeiten. Wenn das Umfeld versucht, Grenzen zu setzen, reagieren die Betroffenen häufig gereizt und aggressiv. Dies nennt man Manie.

Phasen der Depression und der Manie wechseln

Wenn sich Phasen der Depression und Phasen der Manie in dieser Art abwechseln, spricht man von einer Bipolaren Erkrankung. Wie häufig sich die Phasen abwechseln, wie lange sie dauern und wie sehr sie ausgeprägt sind, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Meist liegen zwischen den Erkrankungsphasen beschwerdefreie Zeiten.