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Angststörungen

Angst ist ein normaler Gefühlszustand, der zu unserem Leben gehört und uns auf drohende Gefahren hinweist. Wir spüren Angst sowohl seelisch als auch körperlich.


Wenn Angst das Leben beeinträchtigt

Manchmal aber verspüren Menschen Angst so intensiv, das ihr Leben davon maßgeblich beeinträchtigt ist. Dem Umfeld erscheint das Ausmaß der Angst oft übersteigert und unangemessen. Menschen mit Angststörungen wirken oft unruhig, rastlos und getrieben. Sie klagen über vielerlei körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Zittern und Schwindel. Oft ziehen sie sich zurück und vermeiden damit die Situationen, die in ihnen Angst auslösen.

Man unterscheidet folgende Angststörungen:

Generalisierte Angststörung

Bei der generalisierte Angststörung leiden die Betroffenen unter Befürchtungen und großen Ängsten, die sich nicht auf bestimmte Situationen beziehen. Ein Großteil des Alltags wird von der Angst beherrscht.

Panikstörung

Panikstörungen äußern sich in plötzlich auftretenden, kurz dauernden Panikattacken. Betroffene erleben extreme Angst mit meist ausgeprägten körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel. Diese Symptome sind es auch, die die Betroffenen und das Umfeld bei einem erstmaligen Auftreten einer Panikattacke häufig an einen Herzinfarkt denken lassen.

Phobie

Wenn jemand unter einer Phobie leidet, erlebt er extreme Angst in ganz bestimmten Situationen. Man unterscheidet zum Beispiel die Klaustrophobie (die Angst in geschlossenen Räumen), die Sozialphobie (die Angst in sozialen Situation im Zentrum der Aufmerksamkeit von anderen Menschen zu stehen), die Agoraphobie (die Angst vor weiten Plätzen), die Aviophobie (die Angst vor dem Fliegen) und viele andere.