HPE-Logo
map
A|A|A

16. Juni 2017 - Wien

Suizid und Suizidprävention

Ein Bericht über den Jour Fixe bei HPE Wien mit Herrn Mag. Alexander Grabenhofer-Eggerth, Leiter der Koordinationsstelle Suizidprävention und des Projektes SUPRA an der GÖG und Herrn Dr. Thomas Kapitany, stellvertretender Leiter des Kriseninterventionszentrums zum Thema Suizid und Suizidprävention.

Suizidgedanken? Holen Sie sich Hilfe, es gibt sie.

https://www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention/inhalt


Diese Überschrift steht an erster Stelle des noch sehr frischen Internetportals über Suizidprävention auf der Homepage des Gesundheitsministeriums. Es ist eine der praktischen Umsetzungen der wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes SUPRA und soll Betroffenen und deren Angehörigen jederzeit Rat geben und Anlaufstellen nennen

Zwei Fachleute auf dem Gebiet der Suizidprävention und Krisenintervention haben über ihre Erfahrungen und Projekte gesprochen. Was konnten wir noch für uns nach Hause mitnehmen?


Vor etwa 35 Jahren haben wir von Erwin Ringel gelernt, dass man jede Suizidankündigung ernstnehmen muss – entgegen dem Mythos „Jemand der darüber spricht macht es nicht“. Von unseren Vortragenden haben wir gelernt, dass man bei Verdacht auf Suizidgefahr das Problem mit dem/der Betroffenen ansprechen soll – entgegen dem Mythos „Dann bringt man ihn/sie erst auf die Idee“.


Die anschließende Diskussion hat gezeigt, dass viele der ZuhörerInnen bereits Erfahrungen mit solch kritischen Situationen gemacht haben und Schlimmes verhindern konnten; dass es aber auch sehr bedrückende Situationen gibt in denen man sich in den Portalen oder direkt in der Krisenintervention Rat holen sollte.  


Veronika Zwatz-Meise


Folien Grabenhofer-Eggerth als pdf

Folien Kapitany als pdf

 

Zurück zu: Berichte