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5. März 2020 - Wien

Das Stigma psychischer Erkrankung: Offenlegung und in Würde zu sich stehen

Vortrag

Menschen mit psychischer Erkrankung leiden nicht nur an ihren krankheitsbedingten Beschwerden, sondern auch unter den Folgen des mit psychischen Erkrankungen verbundenen Stigmas. Erfahrung und Erwartung von Zurückweisung und Ausgrenzung stellen eine große Belastung dar und wirken sich negativ auf soziale Teilhabe und den Krankheitsverlauf aus.


Hinzu kommt, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen oftmals öffentliche Vorurteile verinnerlichen; dies wird als Selbststigma bezeichnet und wirkt sich negativ auf Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit aus. Die Bewältigung von Stigma erfordert einen Blick auf Konzepte und Formen von Stigma sowie auf wirksame Antistigma-Strategien.

Patrick W. Corrigan, Chicago, entwickelte ein peer-geleitetes Gruppenprogramm, „Honest, Open, Proud“, das Menschen mit psychischen Erkrankungen bei ihrer Entscheidung für oder gegen Offenlegung ihrer Erkrankung in verschiedenen Kontexten unterstützt. Teilnehmer lernen, Vor- und Nachteile von Offenlegung je nach Umfeld und nach ihrer eigenen Situation abzuwägen.


Das Programm soll nun auch in Österreich etabliert werden. Mit diesem Vortragsabend mit anschließender Diskussion startet die Programmreihe.


Datum: 5. März 2020
Zeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Ort: Gesundheit Österreich GmbH, 1010 Wien; Eingang Biberstraße 20


Nähere Information und Anmeldung auf der Website Gesundheit Österreich

 

 

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