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Beruflicher (Wieder)-Einstieg nach psychischen Erkrankungen

Angehörige bilden den emotionalen und sozialen Rückhalt

Für Menschen, die an psychischen Erkrankungen leiden, sind die Angehörigen oft die wichtigsten
Bezugspersonen. Viele Erkrankte können sich kein eigenes stabiles soziales Netzwerk aufbauen und auch das professionelle Betreuungsangebot ist häufig nicht ausreichend bzw. kann vom Betroffenen nicht genutzt werden. Wenn die Angehörigen keinen Rückhalt bieten würden, wären viele psychisch Erkrankte ungewollt auf sich allein gestellt, was in vielen Fällen sozialen Rückzug und sozialen Abstieg zur Folge hätte.

Zahlreiche Studien belegen, dass gut informierte Angehörige, die selbst Unterstützung erfahren, den psychisch erkrankten Menschen bei ihrem Weg aus der Erkrankung helfen können. Ein stützendes und förderndes soziales Umfeld, das den Betroffenen gleichzeitig größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit gewährt, kann zu einer langfristigen Stabilisierung beitragen, die für den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben Grundvoraussetzung ist.


Das Beratungsangebot im Rahmen dieses Projektes umfasst all jene Information, Unterstützung und Schulung von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, die dazu geeignet ist, die Eingliederung des erkrankten Familienmitgliedes in das berufliche Erwerbsleben zu ermöglichen oder einen aufgrund der psychischen Erkrankung gefährdeten Arbeitsplatz zu erhalten. Jährlich werden mehr als 200 Angehörige beraten, von denen mehr als 60 in einem kontinuierlichen Beratungsprozess stehen.


Zusätzlich zu den Einzelberatungen finden im Rahmen des Projektes spezielle Schulungen für Angehörige und Freunde psychisch erkrankter Menschen und öffentliche Veranstaltungen zum Themenkreis „Berufliche Integration psychisch erkrankter Menschen“ statt.

Hier finden Sie unseren Informationsfolder zum Projekt>>> zum Download

Eine telefonische Terminvereinbarung ist unbedingt erforderlich! Beratungstermine finden Werktags zwischen 9:00 und 19:00 Uhr statt. Anmeldungen im Sekretariat unter 01 / 526 42 02.


Ihre Anliegen werden anonym und vertraulich behandelt!


Beratungsstelle:
HPE Österreich
Bernardgasse 36 / 14
1070 Wien

Finanziert von:

„Ein vom Bundessozialamt/Landesstelle Wien finanziertes Projekt aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.“