Zeitschrift    Archiv
 
Nr. 1 / 2009


Heidrun Ziegler
Im Innersten erschüttert
Wie ein Trauma das Leben verändert
 
Dagmar Weidinger
Über die Kunst zum Menschen
Wie Kunstwerke helfen können, das Phänomen "Borderline" besser zu verstehen
 
Peter Luschin
Pflegegeld neu
 

Im Hauptartikel dieser Ausgabe „Im innersten Erschüttert – Wie ein Trauma das Leben verändert“ beschäftigt sich die Psychotherapeutin und Psychiaterin Dr. Heidrun Ziegler mit dem Thema Traumatisierung und den Folgen. Traumatisierende Ereignisse und die möglicherweise daraus resultierenden Traumaerlebnisse rücken zunehmend in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und auch der Medien.  Die wissenschaftlichen Erkenntnisse (im Bereich Hirnforschung, Psychiatrie, Psychotherapie) betreffend Ursachen, Symptome und spezifische Therapien haben in den letzen 20 Jahren enorm zugenommen.  Die Autorin beschreibt das Trauma als ein unerträgliches Erlebnis, das die individuellen Bewältigungsmechanismen überschreitet und wie unser Organismus auf dieses Gefühl des totalen Ausgeliefertseins reagiert, was unmittelbar nach einem traumatischen Erlebnis passiert, welche Symptome  sich zeigen können und was sich dabei auf biologischer Ebene abspielt. Weiters geht sie auf mögliche Schutzfaktoren und auf die Grundzüge der Psycho-Trauma-Therapie ein.

Im Anschluss folgt ein Aufsatz von der Kunsthistorikerin und Psychotherapeutin in Ausbildung, Dr. Dagmar Weidinger, wie Kunstwerke helfen können das Phänomen Borderline besser verstehen zu können - „Über die Kunst zum Menschen“. Angehörige und professionell Tätige stoßen immer wieder an Grenzen, wenn es darum geht die inneren Gefühlszustände der von Borderlineerleben Betroffenen nachzuvollziehen. Wenn Worte nicht mehr ausreichen müssen andere Wege der Kommunikation gefunden werden. Die Kunst ist einer davon.

Im nächsten Artikel „Pflegegeld neu“ berichtet  MinR Dr. Peter Luschin, tätig im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz in den Bereichen Behindertenpolitik und Grundsatzfragen der Pflegevorsorge über die seit 1.1. 2009 erfolgten Änderungen im Pflegegeldrecht.
Der letzte Aufsatz der HPE Beraterin Daniela Schreyer informiert Sie über ein österreichweit einzigartiges Selbsthilfeprojekt „Betroffene beraten Betroffene“ der pro mente wien, das psychiatrieerfahrene Menschen bei ihren Schwierigkeiten im Arbeitsleben unterstützt.

Ferner in diesem KONTAKT nachzulesen: 1 Buchbesprechung „Immer wieder Achterbahn“, Neuigkeiten aus den Bundesländern (u.a. ein Bericht über die 10-Jahr-Feier und Angebote des Verein <omnibus>,  die Verleihung des Hans Strotzka Preises,…), Informationen über Veranstaltungen in der Psychiatrieszene in ganz Österreich und die aktuellen Angebote der HPE in allen Bundesländern und in der Beratungsstelle der HPE Österreich in Wien.

 
 


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