Zeitschrift » Aktuelle Ausgabe
 
Nr. 5 / Dezember 2011


Bertrand Knobel
Mit dem Anderssein leben lernen.
Erleben eines Angehörigen.
 
Andreas Knuf
Empowerment fördern – Beispiel Psychiatrie
 
Birgit Dorninger Bergner
Ermutigung zum aufrechten Gang – Empowerment für und durch Angehörige.
Seminar und Erfahrungsaustausch für Angehörige von psychisch kranken Menschen.
 
Empowerment: Ermutigung zum aufrechten Gang.
Ein Erfahrungsbericht einer Angehörigen
 


In seinem bei der Angehörigen-Tagung gehaltenen Referat „Mit dem Anderssein leben lernen“ lässt uns Bertrand Knobel an seinem persönlichen Zugang zur Bewältigung der psychischen Erkrankung seiner Tochter Anteil nehmen und vermittelt sehr hoffnungsvoll, dass und wie die Integration der psychischen Erkrankung eines Kindes innerseelisch und innerhalb der Familie gelingen kann – auch wenn, wie immer im Leben, viele Fragen offen bleiben müssen.

Was Empowerment im Bereich der Psychiatrie bedeuten kann und soll, schildert Andreas Knuf in seinem Beitrag Empowerment fördern – Beispiel Psychiatrie. Er macht deutlich, wie Profis unterstützen können, dass Empowerment aber immer das Ergebnis einer mutigen Auseinandersetzung des Betroffenen mit sich selbst ist. Beispiele aus der Schweizer Praxis zeigen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

Was Empowerment für Angehörige von psychisch kranken Menschen bedeuten kann, legt Birgit Dorninger-Bergner dar. Sie stellt in ihrem Artikel die Inhalte des Seminars Ermutigung zum aufrechten Gang – Empowerment für und durch Angehörige vor.

Eine Angehörige schildert in Empowerment: Ermutigung zum aufrechten Gang wie sie als Mutter eines erkrankten Sohnes das Seminar erlebte und wie sie die Ideen des Empowerment für sich nutzen konnte.

Weiters in dieser Ausgabe nachzulesen:
Im Editorial mit dem Titel „Wunsch ans Christkind“ schreibt Edwin Ladinser anlässlich des nahenden Weihnachtsfestes über seine Angehörigen-Wünsche in Bezug auf die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung. Er versichert, dass HPE mit Sicherheit weiter daran arbeiten wird, dass manche dieser Wünsche nicht bloß „Wünsche ans Christkind“ bleiben, sondern Wirklichkeit werden, indem sie in verbindlichen Standards ihren Niederschlag finden. >>>

In Für Sie gesehen stellt Daniela Schreyer diesmal 2 DVD´s vor. „20 Jahre Trialog“ beschäftigt sich mit der Entstehung des Hamburger Psychoseseminars, von welchem wichtige Impulse in Richtung Verbesserung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und psychiatrisch Tätigen aus gingen. In „Ganz schön verrückt“ sprechen Zeitzeugen über ihr sehr persönliches Erleben des Wandels innerhalb der Psychiatrie in den letzten Jahrzehnten.

Aktuelles:
HPE Arbeitsgruppe Forensik
In der HPE-Österreich gibt es künftig eine Arbeitsgruppe, die sich speziell mit der Thematik von Angehörigen befasst, die ein Familienmitglied oder einen befreundeten Menschen im sogenannten "Maßnahmenvollzug" haben, also in einer Einrichtung mit forensischer Psychiatrie. Näheres dazu >>>

HPE Angehörigentagung im Mai 2012
Das geht mich nichts an! Verantwortungen bei psychischen Erkrankungen
Bei der Tagung am 11./12. Mai 2012 wollen wir den Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen von Verantwortung nachgehen. Wir wollen uns dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven nähern und gesellschaftliche, rechtliche, medizinische und individuelle Aspekte diskutieren. Bitte Termin vormerken!

Hier finden Sie weitere Ankündigung über Veranstaltungen rund um das Thema psychische Erkrankung in ganz Österreich. >>> und interessante Berichte aus den Bundesländern >>> .




 

 
 


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