Zeitschrift    Aktuelle Ausgabe
 
Nr. 3 / Juli 2010


Andreas Knuf, Sabina Bridler
Recovery konkret
Wie man Zuversicht im psychiatrischen Alltag vermitteln kann
 
Manfred Stelzig
Gesund bleiben
Gesunde Lebensweise unter Belastungen
 
Meine Erkrankung: Diagnose Psychose
 
Thomas Mitzka
5 Jahre Psychosenetz
Selbsthilfe und Recovery
 


Andreas Knuf und Sabina Bridler besprechen in ihrem Artikel Recovery konkret die Rolle der Profis im Hinblick auf die Förderung der Selbstheilungskräfte der KlientInnen und wichtige Eckpfeiler zu deren Umsetzung. Sie fordern ein Hilfssystem, das auf gleicher Augenhöhe mit den Klienten arbeitet und betonen dabei die oftmals vorkommende Gesprächsarmut, fehlende Empathie und Authentizität der Profis. Als wesentlichen Faktor auf dem Weg in die Genesung sehen die Autoren das Prinzip Hoffnung in Form eines starken Zutrauens auf Besserung in der Begleitung der KlientInnen.


Manfred Stelzig
beschäftigt sich in Gesund bleiben im Gegensatz zur pathogenen Sicht auf den Menschen mit der Salutogenese und dem Blick auf Faktoren, die den Menschen trotz widrigster Lebensumstände gesund machen und halten. Er führt diese an und beschreibt darüber hinaus „Wohlfühlbilder“ die uns helfen sollen schwierige Erlebnisse zu bewältigen.


Über 5 Jahre Psychosenetz informiert uns Thomas Mitzka und damit auch über die Tatsache, dass Selbstheilung bei psychischen Erkrankungen möglich ist. Wo können solche Prozesse besser unterstützt werden als durch andere Betroffene die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Psychosenetz bietet die Möglichkeit sich über eine Internetplattform auszutauschen, bei der unter anderem eine Psychologin online ist.


Irene Burdich, Hedwig Nechtelberger, Inge Wondrejc
berichten in dem Artikel 1. Woche der Selbsthilfe in Wien über den erfolgreichen Startschuss Selbsthilfegruppen in Wien erstmals einem möglichst breiten Publikum vorzustellen. Besuche der Selbsthilfegruppen Vorort, wie auch Fachvorträge rundeten das Programm ab. Natürlich war auch die HPE vertreten und öffnete ihre Türen mit dem Ziel, gemeinsam Experten in eigener Sache zu sein. >>>


In Meine Erkrankung: Diagnose Psychose beschreibt eine Betroffene ihre Krankheitsgeschichte von langen stationären Aufenthalten zu Beginn, hin zu einer Entwicklung in der sie gelernt hat mit den Frühwarnzeichen umzugehen. Als große Unterstützung sieht sie die Psychotherapie die ihr das Gefühl gab, ihrer Krankheit nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein.


Weiters in dieser Ausgabe nachzulesen
:


Edwin Ladinser
schildert im Editorial zum Thema „aus den Augen, aus dem Sinn“ die geplante Eröffnung einer Justizanstalt in der Personen mit psychischer Erkrankung und Verurteilung inhaftiert/therapiert werden sollen. Diese Anstalt wirft jedoch mit dem alleinigen Fokus auf ihre Kostenoptimierung Probleme auf, die im Sinne einer Wiedereingliederung nach der Haftstrafe erschwerend hinzukommen.


Gedanken zur HPE Frühlingsfahrt >>>


Auftaktveranstaltung der Plattform „Arbeit und Psyche“ zum Thema „Arbeit und Angst“ unter anderem mit einem Erfahrungsbericht einer ehemals Burn Out Betroffenen.>>>


Ein Nachruf auf Dr. Stephan Rudas, der als Leiter des psychosozialen Dienstes wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich Familien von psychisch erkrankten Menschen spürbar entstigmatisiert und entlastet fühlten und als Experten in eigener Sache in die sozialpsychiatrische Versorgung eingebunden wurden. >>>


HPE gratuliert Fr. Dr. Amering zum Medizinbuchpreis für ihr Buch „Recovery – das Ende der Unheilbarkeit“. >>>


Alle HPE Anlaufstellen und Angehörigengruppen in den Bundesländern

 
 


Zurück