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Primar Harald Meller begrüßte kürzlich eine Abordnung der HPE-Tirol im neu eröffneten Haus. Österreichweit ist es nach Bad Hall, Klagenfurt und Rust das vierte Haus, das die pro mente reha GmbH in Lans bei Innsbruck als Zentrum für psychosoziale Gesundheit, als Rehabilitationsklinik am 7. September 2011 eröffnet hat. Am 17. Oktober durften sich 22 interessierte Mitglieder der HPE-Tirol persönlich ein Bild von der gesamten Einrichtung machen. Primar Dr. Harald Meller, der ärztliche Leiter der Rehaklinik führte seine Besucher in die Hintergründe der Gesamtorganisation und das Konzept der psychischen Rehabilitation ein und beantwortete zahlreiche Fragen. Nach einem gepflegten Mittagessen führte er die Gäste persönlich, um ihnen Einblicke in die zweckmäßig und ansprechend gestalteten Räumlichkeiten, aber auch in den therapeutisch mitgenutzten angrenzenden Wald am Fuße des Patscherkofels und die parkähnlich gestalteten Außenanlagen zu zeigen.
Das Ambulatorium mit integriertem Hotel ist so eingerichtet, dass die dort stationär Aufgenommenen bestmöglich versorgt und unterstützt werden, um nach 6 Wochen ihr Leben wieder selbstständig in den Griff bekommen zu können. Dabei ist die Unterbringung auf dem Niveau eines 4-Sterne-Hotels und die Verpflegung erster Klasse nur ein Aspekt. Die ruhige Lage in ländlicher Natur mit Wiesen, Wald und einem kleinen See in unmittelbarer Nähe, der herrliche Blick auf die Nordkette, der landschaftliche Reiz der Umgebung können zur Findung seelischen Wohlbefindens sicher beitragen. Ein engagiertes und fachkundiges multiprofessionelles Team kümmert sich intensiv um alle 100 Klienten und Klientinnen, die von vorzeitiger Pensionierung aufgrund psychiatrischer Krankheiten bedroht sind, die nach einem Krankenhausaufenthalt wegen einer psychiatrischen Erkrankung noch nicht ausreichend stabilisiert sind oder die wegen langer oder häufiger Krankenstände vom Versicherer als sogenannte Früherfassungsfälle angemeldet werden.
Erklärtes Ziel ist nicht nur berufliche, sondern auch soziale Reintegration, mit den Klienten und Klientinnen werden individuelle Rehabilitationsziele erarbeitet und ein angemessenes, individuelles Behandlungsangebot erstellt, das Einzeltherapie, spezielle Gruppentherapie, medizinische Maßnahmen, Ergotherapie, aktive Physiotherapie, Gesundheitsförderung, Entspannungsmethoden und kreative Therapieangebote umfasst. In der letzten Phase ist auch die Planung einer weiterführenden Behandlung ein Thema.
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