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Institut Hartheim ist ein Kompetenzzentrum zur Begleitung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. Als Teil des Instituts hat es sich das Programm KulturFormenHartheim zur Aufgabe gestellt, die Kunst von sogenannten Außenseiter/innen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die beiden Galerieräume des Schlosses verstehen sich als Drehscheibe für „Outsider Art“, die einerseits in geeigneter Weise einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, sowie andererseits wissenschaftlich aufgearbeitet wird.
Die KulturFormen wollen damit zur Information und Entstigmatisierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung beitragen.
Die aktuelle Ausstellung „tales of a borderline“ zeigt die Malereien von vier Künstlerinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Schau wird kuratiert von der Kunsthistorikerin Dr. Dagmar Weidinger, die sich jüngst im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität Wien mit der Kunst von Borderlinerinnen befasste. Die Ausstellung soll es den Betroffenen ermöglichen, sich mit ihren Gefühlszuständen durch das Medium Kunst zu artikulieren und dem oft negativ verstandenen Begriff „Borderline“ ein positives Gegengewicht durch den künstlerischen Ausdruck entgegensetzen.
Zeit: Vernissage am 6. Oktober (in Anwesenheit der Künstlerinnen), 19.00 Uhr
Die Ausstellung ist nach der Eröffnung bis Ende Jänner zu folgenden Zeiten zugänglich: Mo, Di, Do, 9.00–14.00, weitere Termine nach Absprache möglich
Ort: Schloss Hartheim, Schlossstraße 1, 4072 Alkoven
Auskunft: Mag. Kristiane Petersmann, Tel.: +43/(0)7274/6536-541, e-mail: k.petersmann@institut-hartheim.at
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