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20. Juli 2007 - Vorarlberg
Erfahrungen über den Krisendienst

Am 21. Juni machte sich eine Delegation aus Vorarlberg, bestehend aus Vorstandsmitgliedern der Vereine <omnibus> und HPE sowie einem Vertreter der Patientenanwaltschaft auf den Weg nach Kärnten, um Erfahrungen über den dortigen Krisendienst zu sammeln. Unsere erste Station war das Landeskrankenhaus Villach. Nach einem interessanten Gedankenaustausch mit Patientenanwälten aus Klagenfurt und Villach trafen wir uns mit der Leiterin des seit Jänner bestehenden PNK (Psychiatrischer Not- und Krisendienst), Frau OÄ Dr. Christa Rados. Sie stellte uns das Konzept des PNK vor, das sich in den Monaten seines Bestehens schon gut bewährt hat.

Durch die Kontakte der Vorsitzenden von HPE Kärnten, Frau Josefine More, hatten wir am nächsten Tag Gelegenheit, das SPZ (Sozialpsychiatrisches Zentrum) Spittal/Drau zu besuchen. Das SPZ Spittal hatte bereits seit 10 Jahren einen gut funktionierenden Krisendienst rund um die Uhr. Durch die Umstrukturierung im Aufbau des PNK in Villach und Klagenfurt ist das SPZ Spittal jetzt nur noch von 8-16 Uhr für den Bezirk Spittal zuständig, in der übrigen Zeit der PNK Villach.

Der Leiter des SPZ, DPGKP Günter Weitzel, berichtete über seine langjährigen positiven Erfahrungen und konnte uns wertvolle Anregungen mitgeben. Im nahe gelegenen Krisenwohnhaus erläuterte uns Dr. Reinhard Dobersek (klin. Psychologe) die Aufgaben des Krisenhauses. Beim anschließenden Mittagessen hatten wir Gelegenheit, die Kochkünste der Bewohner zu genießen.

Für alle Teilnehmer sehr wertvoll war die Anwesenheit von Frau More, die vieles aus der Sicht der Angehörigen einbringen konnte. Dafür und für die Vermittlung eines wunderschönen Quartiers am Ossiacher See danken wir ihr herzlich.

Ehrentraud Hagleitner

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