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Weg aus der Abhängigkeit

Suchtprobleme in Familien mit psychischen Erkrankungen

25. Tagung der HPE Österreich in Salzburg.

Deckblatt Tagungsprogramm 2016

Eine psychische Erkrankung in der Familie (Schizophrenie, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder bipolaren Störungen) belastet alle Beteiligten enorm. Kommt zu dieser Erkrankung wie in vielen Fällen auch noch ein Suchtproblem dazu (Alkohol, Cannabis, Glücksspiel, Internet, Medikamente, synthetische Drogen etc.), dann verdoppeln sich oftmals die Probleme: Neben den gesundheitlichen Risiken sind vor allem die sozialen Probleme eine große Belastung für die Familien: Schulden, Kleinkriminalität, familiäre Konflikte bis hin zu Gewalthandlungen aufgrund der Sucht sind die Folge.

Doppeldiagnosen = doppelte Schwierigkeiten?

Menschen mit sogenannter Co-Morbidität, das heißt Doppeldiagnosen (z.B. Psychische Erkrankung & Abhängigkeitserkrankung) haben nicht nur die doppelten Schwierigkeiten, sondern sind auch schwieriger zu behandeln und brauchen ein komplexes Behandlungsangebot, das in der Realität auch schwieriger zu finden ist

Angehörigen können ebenso in Abhängigkeiten geraten:

Sie versuchen das süchtige Verhalten der erkrankten Person zu beeinflussen, zu kontrollieren, sie übernehmen selbst Verantwortungen für die süchtige Person, in der Hoffnung, Schlimmeres abzuwenden und erleben nicht selten große Enttäuschungen, wenn die erkrankte Person ihr Suchtverhalten trotz all ihrer Hilfe nicht aufgibt.

Unsere Tagung will Anregungen geben, Wege aufzeigen, die weg aus der Abhängigkeit, weg von zerstörerischen Verhaltensweisen hin zu mehr Entscheidungs- und Wahlmöglichkeit auch im Umgang miteinander führen.

Datum: 29. und 30. April 2016
Ort: Bildungshaus St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, Salzburg